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Umwelt > Unsere Tätigkeit im Umweltschutz

 

Schlüsselrolle im Recycling-Sektor

Die Gruppe Recylex ist vollkommen in die Recyclingbranche integriert. Zum einen entsorgt und verwertet die Gruppe mehrere Arten von KFZ-Komponenten: von gefährlichen Abfällen wie Altbatterien oder Stahlwerkstäube bis hin zu Handelsmüll wie z. B. Zinkschrott.

Zum anderen leistet Recylex einen Beitrag zur Einsparung von nicht erneuerbaren Rohstoffen wie Blei- oder Zinkerzen, da diese Metalle ohne Einbuße ihrer Verwendungsqualität unendlich recycelbar sind. Des Weiteren hilft die Gruppe mit der Wiederaufbereitung von Polypropylen indirekt beim Sparen von Erdöl-Ressourcen. Auf diesem Wege schafft die Gruppe nachhaltige Versorgungskreisläufe: Die bei der Wiederverwertung von Altbatterien gewonnenen Elemente werden zu 80 % bei der Herstellung neuer Batterien verwendet.

Im Zuge des Recyclings leistet die Gruppe ebenfalls einen Beitrag zur Treibhausgas-Reduzierung, denn sie vermeidet den bei der Gewinnung von Rohstoffen sowie beim Transport bis nach Europa anfallenden Energieverbrauch. Desgleichen sind die Recycling-Technologien weniger energieintensiv als die Behandlungsverfahren von Primärrohstoffen.

 

Beitrag zur Entwicklung erneuerbarer Energien

Über ihre Tochtergesellschaft PPM, die sich auf die Produktion von Rohstoffen für die Herstellung von Dünnschichtsolarzellen aus Cadmiumtellurid spezialisiert hat, leistet die Gruppe ebenfalls einen Beitrag zur Entwicklung der erneuerbaren Energien. Darüber hinaus werden in den Sektoren Sonnen- und Windenergie sogenannte stationäre Bleibatterien für die vorübergehende Speicherung von Energie eingesetzt.

 

Sanierung ehemaliger Bergwerkkonzessionen

Aufgrund ihrer Vergangenheit als Industrieunternehmen mi Schwerpunkt Montanindustrie ist die Gruppe Recylex in Frankreich für die Überwachung bzw. die Sanierung von etwa dreißig Bergwerkskonzessionen verantwortlich. Ein durch das französische Industrieministerium sowie das französische Umweltministerium gebilligte und regelmäßig entsprechend aktualisiertes Sicherungsprogramm hat die Sanierung dieser Konzessionen festgeschrieben.

Das französische Bergwerkgesetz ("Code minier") regelt das Verfahren zur Einstellung der Arbeiten in den Bergwerkskonzessionen. Dieses Verfahren besteht in einer ersten Phase darin, die betroffenen Bergwerksanlagen und ehemaligen Lager von Bergematerial zu sichern, und zwar bevor dann die Umsetzung der administrativen Phase der Retrozession an den Staat erfolgt, die ihrerseits durch Publikation eines Verzichtserlasses des Ministeriums formalisiert wird.

Zum 31. Dezember 2010 hält die Recylex SA noch die Genehmigung zur Prospektion, Exploration und Gewinnung ("titre minier") von fünfzehn Konzessionen, nachdem sie seit dem Jahre 2004 bereits die ministeriellen Verzichtserlasse von vierzehn Konzessionen erwirken konnte.

 

Geografische Lage der Bergwerkskonzessionen in Frankreich mines